Die Werke Correos sind in den Jahren von 1989 bis 1998 entstanden.
Für ihn ist der Prozess jener Werkphase abgeschlossen.
Kunst sollte verkaufbar sein - so denken viele der professionellen im Kunsthandel tätigen.
Geht es hier um abstrakte Kunst, dann darf Sie zeitlos sein...
Wir bewegen uns vielmehr in einem imaginären Raum wo Perspektive, Fluchtpunkt sein kann, doch das
dürfen es uns er-sehen. Soll man einen Rezipent zur Meditation zwingen? Gehe es doch um das Nachempfinden auch nur reine Suggestion.
Correos Werke und seine Handschrift sind cryptisch, denn was verbirgt sich hinter Farbklecksen? -Etwa ein imaginäres Gerüst?
Sind hier Schwingungen am Werk, wo ist die Matrix der Unendlichkeit, in seinen traum-verwobenenen Bildern bruchhafter Landschaften.
Es gibt kein anderes Thema, als den eigenartigen Geschwülsten von Klecksen.
Correo hat sich in seiner Zeit in den verschiedensten Gengres ausgelebt und greift zu allen erdenklichen Mitteln.
Da könnte der Satz: Man muß das Gedächtnis schärfen, in dem was man kann, nicht präsentiert" zutreffen.
Einzelgänger der Kunst haben es schon immer schwer gehabt - und wer ist das nicht...
Hier dürfte gefragt werden, was zeitgemäß oder gern auch wunschgemäß produziert wird.
Gilt es Einflussnahme zu üben, wieweit der Künstler tatsächlich anpassungsfähig ist.
Sind Künstler nicht längst die Anarchisten von Haus aus. Ist es Ihre Aufgabe zu brilieren und zu überzeugen?
Werden die Menschen einsichtiger durch Kunstbetrachtung? Vielen tut es gut, vor einem Kunstwerk zu verweilen. In Anbetracht von Kunst
können wir staunen, meditieren und den Alltag für eine kurze Zeit vergessen.
Welche Aufgabe hat der Künstler? Fungiert er als Überzeugungstäter, sollten Kunstwerke nicht einfach Ausstrahlung haben,
die jedem zugänglich sein kann. Verorten lässt sich Correo nicht. Abstrakt ist seine Welt.